Wer die neuen IAM-Konzepte nicht versteht, riskiert Chaos bei der Transformation in die SAP Public Cloud.
Hintergrund
Mit dem Übergang von SAP S/4HANA in die Public Cloud (neue Bezeichnung: SAP Cloud ERP) vollzieht SAP nicht nur eine technologische, sondern eine umfassende Business- und Plattform-Transformation. Diese Veränderung betrifft vor allem ein zentrales Themenfeld, das für Sicherheit, Compliance und effiziente Prozesse entscheidend ist: Identity & Access Management (IAM).
Für Unternehmen, die heute noch SAP IdM nutzen, wird die Frage nach einer zukunftssicheren IAM-Lösung dringlicher denn je. Doch auch alle anderen SAP-Kunden stehen vor wichtigen Weichenstellungen: Mit dem Schritt in die (Public) Cloud werden Kenntnisse über IAM-Strukturen, Berechtigungsmodelle und Provisionierungsmechanismen unverzichtbar. Dies gilt sowohl für Security- und Compliance-Anforderungen als auch für effiziente User-Lifecycle-Prozesse sowie die Umsetzung des Need-to-know-Prinzips. Letzteres wird aktuell von zahlreichen Regularien gefordert.
SAP entwickelt sich zunehmend zu einer Cloud-Plattform, auf der zahlreiche SAP-Cloud-Applikationen betrieben, integriert und verwaltet werden. Damit verschiebt sich auch der Umgang mit Identitäten und Berechtigungen grundlegend. Die Antwort von SAP auf diese neue Architektur heißt Cloud Identity Services (CIS) – ein modular aufgebauter IAM-Baukasten bestehend aus:
Identity Directory Service (IdDS)
Identity Authentication Service (IAS)
Identity Provisioning Service (IPS)
Authorization Management Service (AMS)
Identity Access Governance (IAG)
Diese Module lassen sich flexibel kombinieren und ermöglichen unterschiedliche IAM-Architekturen – von einfachen Szenarien bis hin zu komplexen Multi-Mandanten-Setups, z. B. mit mehreren SAP Cloud ERP-Instanzen. Doch genau hier beginnen die Herausforderungen:
Welche Infrastrukturvarianten sind möglich – und worin unterscheiden sie sich?
Wie lassen sich Identitäten und Berechtigungen wirklich zentral verwalten?
Wie werden mehrere Cloud-ERP-Systeme angebunden?
Welche Rolle spielen IAS, IPS, AMS und IAG jeweils?
Inhalte und Zielgruppe des Webinars
Das Thema IAM ist breit gefächert und umfasst im Wesentlichen die drei Segmente Identity Governance & Administration (IGA), Access Management (Identity Provider für SSO / MFA) und Privileged Access Management (PAM). Vordergründig gehen wir in diesem Webinar auf die zentrale und vorgelagerte Verwaltung von Identitäten und deren Berechtigungen in der SAP-Cloud-Welt ein und zeigen, welche Rolle ein IGA-System dabei einnehmen kann.
Sie erhalten einen strukturierten Überblick über:
die grundlegenden Infrastrukturvarianten, die sich mit CIS realisieren lassen,
die technischen Schnittstellen zur Anbindung von SAP Cloud ERP,
sowie die Möglichkeiten zur Zentralisierung von Identitäten und Berechtigungen.
Dieses Webinar richtet sich an alle, die vor strategischen Entscheidungen im SAP-Umfeld stehen und verstehen möchten, welche IAM-Architekturen nachhaltig funktionieren – und welche Stolperfallen es auf dem Weg in die SAP Cloud zu vermeiden gilt.
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