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Berechtigungsmanagement ist Beratungssache

Success Story3 Min. Lesezeit
75
Systeme angeschlossen
1.000
Rollen eingerichtet
< 5%
Rechte direkt zugewiesen

Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) stand vor der Aufgabe, ihr Berechtigungsmanagement angesichts steigender regulatorischer Anforderungen und einer wachsenden Belegschaft neu aufzustellen. Gemeinsam mit externem Consulting-Know-how entwickelte sie zunächst eine tragfähige Methodik und Governance – und setzte diese anschließend mit dem Garancy Identity Manager technisch um. Heute verfügt die NBank über ein strukturiertes, rollenbasiertes Berechtigungsmanagement, das Compliance und Effizienz miteinander verbindet.

Der Case auf einen Blick

  • Herausforderung: Regulatorische Anforderungen in einer schnell wachsenden Organisation erfüllen.

  • Ansatz: Externes Consulting schlägt die Brücke zwischen fachlichen Anforderungen und Technologie.

  • Erfolg: Wiederkehrende manuelle Aufgaben wurden deutlich reduziert und der Anteil der Direktzuweisungen von Berechtigungen auf unter 5 % gesenkt.

Von manuellem Berechtigungsmanagement zu modernem Identity Management 

Der hohe Workload durch die staatlichen Corona-Förderprogramme führte bei der NBank zu einem raschen Personalausbau. Gleichzeitig mussten Beschäftigte auf zahlreiche unterschiedliche IT-Systeme zugreifen. Zusammen mit steigenden regulatorischen Anforderungen, insbesondere durch die BAIT (Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT), erhöhte dies den Handlungsdruck beim Berechtigungsmanagement.

2019 startete die NBank deshalb ihre Entwicklung hin zu einem modernen Identity und Access Management (IAM). Eine zusätzliche Herausforderung: Parallel befand sich die Organisation selbst in einem starken Veränderungsprozess. Neue Fachrollen und Governance-Strukturen mussten also nicht nur konzipiert, sondern auch unter sich wandelnden Rahmenbedingungen etabliert werden.

IAM: Erst die Methodik, dann die Technologie 

Statt mit der Auswahl einer IAM-Software zu beginnen, entwickelte das Projektteam zunächst die methodischen und organisatorischen Grundlagen für das neue Berechtigungsmanagement. Unterstützt wurde die NBank dabei von externem Consulting, das bankfachliche Anforderungen, Governance und technische Möglichkeiten miteinander verband. Erst auf dieser Basis folgte die Auswahl der passenden Software – mit dem Garancy Identity Manager als Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens.

Ein zentraler Baustein war die Einführung von Fachrollen. Technische Berechtigungen werden damit in verständliche, geschäftsbezogene Aufgaben übersetzt und fachlich gruppiert. Das vereinfacht sowohl die Verwaltung von Zugriffsrechten als auch deren regelmäßige Rezertifizierung.

Mehr Transparenz, effizientere Prozesse und bessere Governance

Mit dem IAM-System verfügt der IT-Bereich heute über ein umfassendes Gesamtbild der vergebenen Berechtigungen. Bestellprozesse folgen einer klaren, softwaregestützten Governance. Auch die halbjährlichen Rezertifizierungen lassen sich effektiver durchführen: Berechtigungen sind leichter nachvollziehbar und können bei Bedarf direkt entzogen werden. 

Gleichzeitig automatisiert die NBank die Berechtigungsvergabe bei Neueinstellungen, Weggängen und veränderten Aufgabengebieten. Wiederkehrende manuelle Tätigkeiten werden reduziert, während IT-Abteilung und Führungskräfte bei der Umsetzung der Governance-Vorgaben unterstützt werden. 

Ergebnisse auf einen Blick 

  • Rund 75 Systeme sind an das IAM angebunden.

  • Rund 1.000 Fachrollen sind eingerichtet.

  • Der Anteil der Direktzuweisungen von Berechtigungen liegt bei unter 5 % – gegenüber ursprünglich 10 bis 14 %.

Damit bringt die NBank immer mehr Berechtigungen unter Rollenkontrolle. Wirksamere Rezertifizierungen und eine verbesserte Governance tragen zugleich dazu bei, das operationelle Risiko durch unerwünschte oder unkontrollierte Zugriffe auf kritische Bankanwendungen zu reduzieren. 

IAM als strategischer Erfolgsfaktor 

Das Projekt der NBank zeigt, wie Methodik, Software und Beratung zusammenspielen können, um Identity & Access Management langfristig in einer Organisation zu verankern. Alle geschäftskritischen Anwendungen sind inzwischen an Garancy angebunden; zugleich verfolgt die Bank die Strategie, jede Berechtigungsverwaltung in das IAM zu integrieren. 

Wie die NBank ihr Rollenmodell aufgebaut, Garancy in ihre IT-Infrastruktur integriert und die Direktzuweisungen von Berechtigungen auf unter fünf Prozent reduziert hat, zeigt die vollständige Kundenreferenz. 

Die ganze Success Story der NBank lesen 

Erfahren Sie mehr über den Erfolg der NBank mit Garancy! In der vollständigen Kundenreferenz lesen Sie, wie die NBank ihr Berechtigungsmanagement methodisch und technisch neu aufgestellt hat – und wie Fachlichkeit, Consulting-Know-how und Garancy dabei zusammenspielen.

Referenz herunterladen

Berechtigungen unter Rollenkontrolle zu bringen, ist unser erklärtes Ziel. Hier sind wir mit unter fünf Prozent Direktzuweisungen mittlerweile ziemlich nah am Idealzustand. Je niedriger dieser Wert, desto mehr können wir über das Berechtigungsmanagement bestellen, desto schneller machen wir Neuzugänge arbeitsfähig und erhöhen die Sicherheit beim Zugriff auf unsere Systeme insgesamt.

NBank Logo
Christian Wahlmann
Berechtigungsmanager

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